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Aufstrebende Märkte - wie in Schwellenländer investieren?

Schwellenmärkte 2016: Pro und Kontra

Wertpapiere der Schwellenländer sind momentan zu einer separaten und sehr abwechslungsreichen Klasse der Vermögenswerte geworden. In den letzten Jahren entbehren die Landesregierungen und Aktiengesellschaften den Kapital und lassen daher Eigenkapital- und Fremdkapitalinstrumente für Finanzierung (anstatt klassischen Bankdarlehen) fungieren. Dies führt in natürlicher Weise zu dem quantitaviven und qualitativen Wachstum der lokalen Finanzmärkte: steigende Anzahl der Emittente, handelbaren Aktien und Anleihen sowie Zuwachs des gesamten Handelsvolumens.

Nach einigen Schätzungen kann sich die Marktkapitalisierung der Schwellenmärkte bis 2020 dreifach erhöhen und bis etwa 17,4 Billionen USD reichen, wodurch ihr Anteil an globaler Marktkapitalisierung der Aktienmärkte von aktuellen 14% auf 24% steigen werden.

Derzeitiges Wachstum des Interesses der Investoren an aufstrebenden Märkten basiert auf der wesentlichen Verbesserung ihrer grundlegenden Eigenschaften. Viele Schwellenländer führen am Tage eine restriktive Geldpolitik, bekämpfen die Inflation und streben nach dem stabilen ausgeglichenen Budget. Es werden weitgehend günstige Rahmenbedingungen geschaffen, die ausländisches Kapital anzulocken helfen. Immer zunehmende Bonitätsratings der Schwellenländer bei internationalen Ratingagenturen als Antwort auf die verbessernde gesamtwirtschaftliche Inlandssituation sprechen gut für Investitionen in aufkommende Märkte.

In Schwellenländer investieren: Vorteile

Aufnahme von Aktien oder Wertpapieren der Schwellenländer in das Portfolio bietet mehrere Vorteile.

Diversifizierung. Es gibt keine strenge Korrelation zwischen entwickelten und aufkommenden Börsenmärkten, da diese sich manchmal in entgegengesetzte Richtungen bewegen können. Deshalb wird das Handelsportfolio durch Aufnahme von beiden Klassen der Vermögenswerte ausgeglichener.

Profitabilität. Kauf von Wertpapieren der Schwellenmärkte erhöht die potenzielle Ertragskraft des Handelsbestandes wegen der Erhöhung des Risikogehaltes. Wie oben ausgeführt, zeigen die aufkommenden Märkte das schnellere Wachtum gegenüber die entwickelten Märkte. Solche Überlegenheit darf jedoch als kanonisch nicht angesehen werden.

Unterbewertung. Relative Billigkeit der Vermögenswerte der Schwellenmärkte wird nun weitgehend erforscht. So lag laut globaler Börsenindizes S&P/Citigroup das Kurs-Gewinn-Verhältnis der aufstrebenden Märkte bei 13,3 im September 2015, wobei diese Kennwert für amerikanische Aktien im Durchschnitt 21,0 betrug.

Welche Nachteile der Schwellenländeranleihen gibt es?

Schauen wir uns nun die Kehrseite der Medaille an, nämlich die Risiken bei Investition in aufkommende Aktienmärkte. Diese lassen sich in folgende Gruppen unterteilen.

Politische Risiken. In den Nachrichten über die Situation in Entwicklungsländer werden nicht selten Konzepte wie «politischer Konflikt», «Währungskrise», «Sozialprotest» erwähnt. Der Regierungswechsel kann in einer radikalen Kurskorrektur der Wirtschaftspolitik bis auf totalen Rückschlag resultieren. Es entsteht dadurch die Gefahr einer Nationalisierung, Revision der Privatisierung, der Stilllegungen usw. Infolgedessen kommt es nicht selten zum lokalen Börsenkrach.

Finanzrisiken. Erstens, erheben sich Risiken wegen der Instabilität der lokalen Währungen. Profit von ausländischen Wertpapieren kann wegen ungünstiger Änderungen der Wechselkurse ausgeglichen werden. Zweitens, können weitere Finanzrisiken mit der aktuellen und künftigen monetären Einschränkungen (Konvertibilität der Landeswährung, Änderungen in Veräußerung und Gewinnrückführung von Gebietsfremden usw) verbunden sein.

Systemische Risiken. Geringe Funktionsfähigkeit der aufstrebenden Märkte verschafft weitere Gefahren für Anleger. Obwohl es insgesamt über 120 weltweit sich zu Schwellenländern zählen, gibt es tatsächlich nicht so viele Investitionsmöglichkeiten. Nur ein Drittel aller entwickelnden Länder haben nationale Aktienmärkte. Schwache Marktinfrastruktur, lokale Broker, Geschwindigkeit und Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsausführung sind weitere Faktoren zu beachten.

Investitionsrisiken. Hier sollte es von hoher Empfindlichkeit der Schwellenmärkte auf extrerne Einflusse geredet werden. Diese Aktienmärkte reagieren normalerweise strenger auf negative Branchennachrichten. Überdies, obwohl die Schwellenmärkte sehr heteromorph sind, bilden diese eine Klasse der Vermögenswerte. Daher können seriöse Probleme in einem Schwellenland zu einem massiven Kapitalabfluss von allen aufstrebenden Märkten führen.

Bei Chief Financing 25.07.2016

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